Im Halbfinale wartete zunächst die Mannschaft aus Speyer. Da sich die Süddeutschen offensichtlich gut auf das Hamburger Team vorbereitet hatten, war der Start in die Partie holprig und Speyer führte zwischenzeitlich mit 10:6. Doch dann übernahm Kai Nagora das Kommando. Allein in der ersten Halbzeit erzielte er 15 Punkte und hatte entscheidenden Anteil an der 39:31 Halbzeitführung. Der Vorsprung wurde in der zweiten Halbzeit schnell ausgebaut und die Hamburger zogen mit einem 81:55 Sieg ins Finale ein. Top Scorer des Spiels wurde Kai Nagora mit 21 Punkten (4 von 4 Dreiern). Im Finale am Sonntag warteten dann die Gastgeber aus Bamberg. Nach der Vorstellung der Spieler und dem feierlichen Abspielen der Nationalhymne erwischten die Hamburger den besseren Start und konnten das 1. Viertel deutlich gewinnen. Schon hier kamen alle drei Bramfelder Spieler zu Einsatzzeiten. Doch angefeuert von den frenetischen Bamberger Fans konnten die Gastgeber zur Halbzeit auf 40:46 verkürzen. Es entwickelte sich ein nervenaufreibendes Spiel, in dem die Hamburger aber immer ein paar Punkte Vorsprung behaupten konnten. Und wieder konnte sich ein Bramfelder besonders in Szene setzen: Dieses Mal war es Rene Kindzeka, der immer wieder den Weg zum Korb fand. Am Ende waren es er und Janis Stielow, die mit jeweils 27 Punkten die meisten Treffer der Partie erzielten. Am Ende dokumentierte die Anzeigetafel einen 90:81 Sieg und zum ersten Mal seit 25 Jahren wurde ein Hamburger Jungen-Team Deutscher Meister.