Am letzten Wochenende war es soweit: Es standen die Qualis für die überregionalen Meisterschaften an. Durch den dritten Platz in der Hamburger Gesamtwertung konnte man sich ungefährdet für dieses Turnier qualifizieren, da nur die ersten sechs Teams dabei sein durften. Am Samstag gab es die Gruppenspiele, am Sonntag das Halbfinale und Finale. Das Ziel war es, das Finale zu erreichen, weil zwei Hamburger Mannschaften weiterkommen.
Der erste Gegner war BC Hamburg. Gegen diese junge Mannschaft konnten die Bramfelder ihre körperlichen Vorteile gut ausspielen. Durch harte Defense und gute Cuts in der Offense konnten wir uns immer weiter absetzen, so dass alle Spieler auch reichlich Spielzeit bekamen. Der Endstand war 96-54. Aber auch Respekt an den Gegner, die sich sogar mit mehreren M12-Spielern in der Mannschaft für dieses Turnier qualifizieren konnten.
Bei der zweiten Begegnung spielten wir gegen BG Hamburg-West. Da auch sie gegen BCH gewannen, ging es bei diesem Spiel um den Gruppensieg. Dieser war von besonderer Bedeutung, da man dann im Halbfinale der übermächtigen Mannschaft von Harburg-Hittfeld aus dem Weg gehen konnte. Im Spiel gegen BGW kam es vor allem darauf an, deren Aufbauspieler zu stoppen. Nach einem 10-0 Start hatten wir unsere erste und zum Glück auch unsere einzige Schwächephase, in der die BGW auf 10-9 rankam. Mit guter Teamdefense und vor allem sehr guter Reboundarbeit stand die Verteidigung sicher, und im Angriff konnten wir wie im ersten Spiel viel scoren. Am Ende sprang ein 83-50 Sieg heraus.
Am Sonntag stand nun das Halbfinale an. Nur der Sieger dieses Spiels darf bei den überregionalen Meisterschaften teilnehmen. Der Gegner, die TSG Bergedorf, war eine große Unbekannte, da wir erst einmal aufeinander trafen. Diese Partie war klar an den BSV gegangen, aber die TSGB hatte krankheitsbedingt nur eine B-Mannschaft damals aufbieten können. Wir starteten schlecht in die Partie und lagen gleich 0-6 hinten. Die Bergedorfer verteidigten aggressiv, und leider konnten wir nicht an unsere gute Form vom Samstag anknüpfen. Die Partie war sehr knapp, zur Halbzeit lagen die Bramfelder mit zwei Punkten hinten. Das dritte Viertel wurde besser gestaltet, auch bedingt durch Foulproblemen beim Gegner. Vor den letzten 10 Minuten führten wir mit drei Punkten. Das letzte Viertel war geprägt von ständigen Führungswechsel, keine Mannschaft schaffte es sich abzusetzen. Am Ende hatten wir aber das Glück auf unserer Seite, und haben durch einen 66-61-Sieg das Finale erreicht und uns erfolgreich für die Vorrunde für die Norddeutschen Meisterschaft qualifiziert! Es war im Rückblick ein unruhiges, aber stets spannendes Spiel, in der uns die TSGB alles abverlangt hatte. Dieses Bergedorfer Team mit teilweise Leistungsträgern des jüngeren Jahrgangs wird im nächsten Jahr in der M14 eine sehr gute Rolle spielen.
Eine halbe Stunde nach dem Halbfinale wurde auch gleich das Finale angepfiffen. Gegner war Harburg-Hittfeld, die ihre Spiele davor mit 50 Punkten Differenz oder mehr gewannen. Auch wir waren in diesem Spiel Kanonenfutter, aber der Endstand von 44-118 konnte die Freude nicht trüben. Im April treffen die Bramfelder neben HAHI dann auf die Mannschaften aus Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern.
Einen besonderen Dank geht an alle Eltern bzw. Brüder/Schwestern, die uns unterstützten, und einen ganz besonderen Dank
geht an Claus Quast, der tolle
Bilder
geschossen hat, und an Michael, Birgit und Benita Naumann, die wieder einmal als
Anschreiber fungierten.
Es spielten: Philipp Skrzeczkowski, Leonard Motschmann, Kyan Aghakochaki, Keyvan Aghakochaki, Colin Naumann, Till Schloßstein, Maxi Quast, Marc Steffens, Leon Carlson und Oliver Elandt.