Beflügelt durch den unerwarteten Sieg am letzten Wochenende gegen Braunschweig trat das Bramfelder
NBBL-Team den Weg nach Berlin zum letzten NBBL-Spiel dieses Jahr bei Central Hoops an. Hatte man sich
doch durch diesen Sieg gegen Braunschweig in eine hervorragende Position im Kampf um die Play-Off Plätze
gebracht. Leider bewahrheitet sich aber sehr schnell, dass es alles andere als eine lockere Berlin Fahrt
werden würde. Die Gastgeber begannen erwartet aggressiv, setzen die Bramfelder von Beginn an unter Druck
und konnten sich mit 19:10 absetzen. Zum Glück konterten die Hamburger mit einem 8:0 Lauf und waren wieder
dran. Im zweiten Viertel war das Bramfelder Spiel geprägt von Unsicherheiten und nur die schwache Wurfquote
der Berliner ermöglichte das knappe Pausenergebnis von 25:26. Trainer Sebastian Steinmüller machte sich
in der Halbzeit vor allem Sorgen um die Rebound-Unterlegenheit seines Teams. Diese schienen zunächst
unbegründet, konnte sich sein Team zunächst absetzen. Doch Mitte des 3. Viertels kippte das Spiel endgültig
zu Gunsten der Berliner (57:43). Im letzten Viertel kämpften die Bramfelder aufopferungsvoll, mussten sich
schlussendlich aber mit 66:75 geschlagen geben. Nach der Weihnachtspause geht es am 10.01. mit dem Heimspiel
gegen den amtierenden Deutschen Meister und hohen Favoriten ALBA Berlin weiter.
Für Bramfeld spielten: Kay Gausa (23 Punkte), Tobias Wichers (16), Tim Parohl (12), Fabian Rosenberg (7),
Marc Nagora (6), Finn Hübner (2), Kevin György, Marvin Darko, Marco Lewitz und Artur Ott.