Am Samstag trafen sich die vier besten M18-Mannschaften zum Final 4 um die Hamburger Meisterschaft. Im ersten Halbfinale gewann der Bramfelder NBBL-Spieler Finn Hübner mit seinem Heimatverein BCH gegen seinen Mitspieler Fabian Rosenberg (AMTV) hauchdünn mit einem Punkt. Endstand war 77:76. Somit zog der BC Hamburg in als erster in das Finale ein.
Im zweiten Halbfinale traten endlich die Bramfelder an - und wie: Von Anfang an wurde der Gegner, der VFL Pinneberg, dominiert. Die Zuschauer durften sich - sofern sie auf Seiten des BSV waren - über viele Dunks, Blöcke und Steals freuen, und wurden Zeuge eines der klarsten und spektakülärsten Siege. Der Endstand war 126:42.
Im Finale standen sich nun BCH und BSV gegenüber. BCH hatte in der ganzen Saison kein einziges Spiel verloren, allerdings waren die Bramfelder der Favorit, da sie komplett waren und mehrere NBBL-Spieler in ihren Reihen hatten. Mit Kay Gausa hat man sogar einen Spieler, der regelmäßig in der PRO B (2. Bundesliga) spielt. Der BSV konnte sich zur Halbzeit mit 16 Punkten absetzen. Manchmal kam BCH noch durch ihre gefährlichen Dreierschützen heran, aber im Endeffekt war der Sieg und damit verbundene Titel nie gefährdet. Nach dem Titel im letzten Jahr wurde die M18 also back-to-back Hamburger Meister!
Die Sieger: Kay Gausa, Tim Parohl, Marvin Darko, Marc Nagora, Marko Lewitz, Martin Craib, Felix Grösel, Lennart Liebke, Maximilian Wenning, Florian Schöllermann, Marius Müller, Jannis Kressner und Thorge Lütjens.